Stempel_2_gezeichnet Kopie.png

Die Seidenband
Industrie

BandBlumenmuster_1.jpg
Cyano_Fraueli2_edited.png

Das textile Erbe Basels und was davon noch übrig ist

 

Viele Schweizer Regionen haben eine starke textile Vergangenheit. Manche werden heute noch weitergeführt, einige haben bis vor wenigen Jahrzehnten angedauert und andere sind längst vergessen. Auf dieser Seite möchten wir uns der Stadt Basel widmen, die bis ins 20. Jahrhundert für ihre Seidenbandindustrie weltweit bekannt war.

 

Einige von Ihnen wissen vielleicht nicht, was sie sich unter der Bezeichnung "Seidenband" vorstellen sollen. Bis ca. 1920/ 30 wurden in der Mode oftmals Bänder eingesetzt, welche die bereits bestehende Bekleidung und Accessoires neu aufwerteten. Beispielsweise wurden Hüte mit Bändern geschmückt oder Kleider und Röcke. Zu Beginn wurden diese Bänder, wie die Namensgebung herleiten lässt, aus Seide gewebt. Diese wurden entweder industriell in der Stadt oder in Heimarbeit auf dem Land hergestellt. Ab dem 20.? Jahrhundert wurde für die Bänder nicht mehr primär Seide, sondern ebenso Baumwolle oder die aufkommende Viskose verwendet. Die Bänder besassen eine Vielfalt an verschiedensten Musterungen, die von floral, ornamental zu linear oder uni reichten. All diese Musterungen wurden mit dem Bandwebstuhl umgesetzt. Erst ab 1900? wurden die Designs auch auf die Bänder gedruckt. Nach den 20er und 30er- Jahren verschwand das Band langsam aus der Mode und somit wurde die Nachfrage der Industrie geringer, bis sie in den 90er? Jahren ganz verschwand. Viele Gebäude, Unternehmen und Namen erinnern jedoch an die textile Blütezeit in Basel. Die Jugendherberge, die bei dem alten Mühlenareal des Breitenquartiers liegt, war früher eine Seidenbandindustrie der Familie Sarasin. Die Sarasins wiederum sowie die Familie Burckhard waren Seidenbandherren, die in Häusern wie dem blauen Haus am Rhysprung lebten. Am präsentesten jedoch sind die hohen Türme und Burgen der Pharmaindustrien La Roche und Novartis. Diese waren Einstmal Färber, engangebunden und wachsend mit der Seidenbandindustrie. Mit dem Rückgang der Seidenbandindustrie anfangs 20. Jahrhundert setzten auch die beiden Färbereien ihr Augenmerk in die neue Richtung der pharmazeutischen Produkte.

Text von Miriam Barth

Seidenband. Kapital, Kunst & Krise
Dauerausstellung: Museum Basel Land

Bildschirmfoto 2022-01-25 um 14.13.58.png

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ausstellung des Museums Baselland gibt einen umfassenden Einblick in die Seidenbandindustrie. Es kann in die Geschichte der Heimarbeiter, der Seidenbandherren und Färber eingetaucht werden. Zudem wird die gesamte Herstellung eines Bandes begonnen bei der Verarbeitung des Rohstoffs der Seide aufgezeigt. Eine reichhaltige Sammlung an farbenfrohen und gemusterten Bändern dieser Zeit rundet den Besuch ab.

Öffnungszeiten Di-So: 10:00- 17:00

Farbenprächtige Seidenbänder
Blogbeitrag des Museums Basel Land

Bildschirmfoto 2022-01-25 um 14.12.50.png

Seidenbänder, Musterentwürfe, Farbkarten und Modezeichnungen. In dem Blogbeitrag vom Museum Basel Land wird eine erste Vertiefung in der Welt der Seidenbänder ermöglicht.

Inspiration und Einflüsse der Bandgestaltung

Chamun_website_edited.jpg

Text über Tutan Chamun

Buch Seidenbandindustrie
von Autor*in

20171010154956.jpg

Text

Sammlung Seidenbandindustrie
Ort Sammlung von

20171010154734.jpg

Text

Saraund.jpg
Cyano_Fabrikherren&familie.jpg

Text (Heim)posamenter

Text

Bild Foulard POSA

Doku Heimposamenterei
Dokumentation von

20171010154956.jpg

Text

 

Sammlung Seidenbandindustrie
Ort Sammlung

20171010154734.jpg

Text

Buch Heimposamenterei
von Autor*in

20171010154956.jpg
Stempel_2_gezeichnet Kopie.png